Ein Dank an die Handwerker!

Ein Dank an die Handwerker!

Letzte Woche kam Töchterchen Montag nach Hause: „Wir müssen morgen einen Kuchen backen!“ Und Mama ist grundsätzlich Fan von Spontanaktionen – vor allem, wenn sie so konkret sind! Denn nach meinem Nachfragen: „Wie läuft das denn genau ab? Gibt es einfach ein Frühstück für alle Handwerker oder bekommen sie den Kuchen als Geschenk? “ kam  es einfach nur zum Achselzucken auf der anderen Seite! Ich hätte ja auch ein schönes Danke-Kärtchen basteln können…aber zum Glück gibt es ja Spione an der Schule: Papa geht ja auch jeden Tag hin. Also wurde der befragt: „Also ich weiß davon auch nichts so Genaues. Wir wollen uns nur bei der Architektin und den Bauarbeitern bedanken, denn die haben echt viel in der Schule geleistet. Eigentlich sollte nur das kaputte Dach repariert werden, aber die Architektin hat alles so schlau ausgeklügelt, dass gleich  noch das Treppenhaus und einige Räume gestrichen wurden…aber was da jetzt im Detail geplant ist, weiß ich nicht!“

Aber zum Glück war ja noch ein Tag Zeit! Also wurden beide beauftragt, den nächsten Tag zu recherchieren. Und kennt ihr das – was passiert, wenn man Sachen nicht selbst in die Hand nimmt?!? Töchterchen kam ganz stolz nach Hause: „Ich habe gefragt – aber die Sekretärin. Die wusste auch nichts Genaues…aber ich weiß jetzt, in welchem Raum ich das abgeben muss!“ 🙁 „Papa fragt aber noch genauer“. Schön, nur der kam erst 17.00 Uhr nach Hause. Aber so holte ich in der Mittagspause schon mal die Zutaten. Wir wollten einen Zupfkuchen backen, bei dem die Streusel ausgestochene Buchstaben mit dem Wort „Danke“ sind. Das taten wir dann auch. Obwohl die Anweisung lautete: einen Kuchen geschnitten auf einem Pappteller, haben wir die einfach mal ignoriert, denn dann hätte man das Wort ja nicht mehr lesen können!

Dann fieberten wir der Heimkehr des Familienoberhauptes entgegen. Er kam, sah…und siegte nicht: „Ich habe niemanden erreicht!“. Okay, also muss Frau improvisieren: wir rechneten die Klassen aus: 11 und aus jeder Klasse sollten 2 Schüler einen Kuchen mitbringen! Also 22 – und wir werkelten einfach auf Verdacht 22 Dankeskarten…beim gemeinsamen Frühstück kann man die ja zur Not als Deko nehmen oder weiterverschenken oder….

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Und da mein Mann so von der Architektin geschwärmt hat (also ihre Arbeitsleistung betreffend) – musste da etwas Besonderes her. Und ich hatte ja für meinen Mann schon was Kleines zum Geburtstag vorbereitet…einen besonderen Werkzeugkasten. Dieser war auch mein Projekt fürs Teamtreffen. Drin enthalten ist so eine richtige Anleitung für Männer zum Zusammensetzen der Partyelemente einer Feier…die Idee ist aus dem Netz, da aber die Anleitung nur eine Druckdatei für die Cameo war, die ich leider nicht besitze, erstellte ich mir selbst die Anleitung.

Dann  kam die Frage aller Fragen: „Ich hätte ja was echt Cooles für die Architektin…aber eigentlich ist es dein Geschenk. Aber ich weiß gar nicht, ob du das möchtest…weil was machst du damit hinterher…willst du es sehen und dann entscheiden?!“

Und was soll ich euch sagen: mein Mann war vielleicht froh, das Gebastelte abzugeben (Schon wieder so ein Staubfänger…!!!) und sagte (erneut) „Ja – ich will!“…und dann kams: er sah den Werkzeugkasten und schrie vor Begeisterung: „ohhh sieht der toll aus! Über den hätte ich mich sooooo gefreut! Hätte ich nur diesmal „nein“ gesagt!“

Zuuuuuu spät! Ich hätte mich in den Hintern beißen können…leider bin ich nicht gelenkig genug! Naja, aber so hat sich vielleicht wenigstens die Architektin gefreut!

 

 

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Und als wir das alles geklärt hatten, sagte meine Tochter mir 19.30 Uhr: „Ach Mist, jetzt hat gerade das andere Mädchen aus meiner Klasse geschrieben, dass sie keinen Kuchen mitbringt!“ Wahrscheinlich war das ihrer Mutti zu kurzfristig gewesen ?!? Was ich ja gar nicht verstehen kann 😉 Also ging es nochmal schnell ran an den Ofen   und es wurde noch ein Eierlikörkuchen gebacken…

Früh um 6.00 Uhr wurde alles auf Pappteller verfrachtet, in Folie gekleidet und mit Karte versehen…und Töchterchen marschierte mit Papa als Tragehilfe stolz ins Sekretariat…und die Freude war groß – die Sachen wurden dankend angenommen und lösten begeisterte Reaktionen aus. Alle wollten so einen Werkzeugkasten haben! Da hilft nur: Workshop buchen!

 

So – jetzt habt ihr mal den Einblick in einen ganz normalen Tag unserer Familie bekommen…

Jetzt habe ich natürlich das Problem, dass ich etwas Neues für den Geburtstag brauche. Helft mir – habt ihr noch eine tolle Idee?

Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart! Eure Ines

 


4 Gedanken zu „Ein Dank an die Handwerker!

    1. Hallo Katrin – vielen Dank für den Tipp. Das wäre eine Variante. Vor allem der Etikettengestalter ist nützlich – ich hoffe, den gibt es noch…werde ich mit Sicherheit nutzen!“ Liebe Grüße

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